Vista Ultimate für Mac: Vor- und Nachteile der Installation

Bei der Wahl des Betriebssystems stehen die Nutzer zwischen Microsoft Windows und Mac. Während einige User auf Apples Betriebssystem schwören, arbeiten andere lieber mit Windows. Doch das eine System schließt das andere nicht aus. Schließlich lassen sich Windows XP, Vista sowie 7 nachträglich auf einem Mac als zweites Betriebssystem installieren. Das bringt den Nutzern einige Vorteile, da die meisten Plattformen sowie Freeware für Windows ausgelegt ist, doch gibt es auch Nachteile. Die Installation des Betriebssystems ist ab OS X 10.5 Leopard möglich.

Welche Vorteile hat Windows auf dem Mac?

Im Internet bieten Software-Entwickler viele Programme als Freeware zum kostenlosen Download an, die meistens für Windows-PCs ausgelegt sind und nicht unter OS X laufen. Auf diese Weise verwenden Nutzer die gebührenfreien Programme statt der kostenpflichtigen Software. Mittlerweile beinhalten die Freeware Alternativen vergleichbare Funktionen wie die gekauften Produkte.

Außerdem gibt es eine große Auswahl an Open Source Programmen, die auf den neuesten Windows-Editionen laufen. Des Weiteren haben Sie mit Windows die Möglichkeit, die exklusiven Features von Vista Business Ultimate zu verwenden. Bei diesem Betriebssystem erhalten Sie beispielsweise ein All-in-one-Media-Center, verschlüsseln das Laufwerk, um die Datensicherheit zu erhöhen, und erstellen hochauflösende Videos mit dem Windows DVD Maker.
Abhängig von der Software, mit der Sie Windows installieren, wechseln Sie flexibel zwischen OS X XP, Vista sowie 7 und tauschen Daten schnell zwischen Ihnen aus.
Allerdings birgt ein zweites Betriebssystem auch Nachteile.

Was spricht gegen die Installation von Vista?

Wenn es sich beim OS X um das Hauptbetriebssystem handelt, läuft Vista wesentlich langsamer als auf einem Windows-PC. Die Geschwindigkeit des zweiten Systems hängt von der Installationsweise ab. Je nach Methode, müssen Sie sich bereits beim Starten des Macs zwischen OS X und Windows entscheiden. Um später zu wechseln, müssen Sie den PC neustarten. Erfolgt die Installation über eine virtuelle Maschine, sind die meisten anspruchsvollen PC Games wegen der langsamen Geschwindigkeit nicht spielbar. Zudem nehmen VM eine Menge Arbeitsspeicher ein, so dass es für Programme, die eine hohe Leistung von dem PC fordern, ungeeignet ist.

Wer jedoch Windows Vista Ultimate mit dem Bootcamp installiert, nutzt sowohl OS X als auch Vista ohne große Leistungseinbußen.
Windows-Installation ab OS X 10.5 Leopard

Um Windows auf dem Mac einzurichten, gibt es mehrere Methoden:

Das vorinstallierte Bootcamp
Die Software Parallels Desktop
Die Freeware Virtual Box

Grundsätzlich brauchen Sie eine Windows Lizenz für Installation, da eine Lizenz nur für einen PC gültig ist. Außerdem ist ein Intel-Chip basierter Mac mit mindestens OS X 10.5 Leopard erforderlich.
Die meisten Vorteile erhalten Sie mit dem Bootcamp Assistenten, der ab der Leopard-Version bereits vorinstalliert ist. Mit diesem Assistenten erhalten Sie vollständigen Zugriff auf alle Funktionen beider Systeme. Allerdings laufen nur Windows Editionen ab XP mit dem Service Pack 2. Windows 7 lässt mit dieser Software nur ab Mac OS X 10.7 Lion installieren.

Die kostenpflichtigen Parallels Desktop und die Freeware Virtual Box ermöglichen das zeitgleiche Arbeiten mit beiden Systemen. Dabei erfolgt die Windows-Installation in einem virtuellen Raum, so dass OS X im Falle eines Systemfehlers keinen Schaden nimmt. Allerdings verbrauchen beide Programme viel Arbeitsspeicher, so dass sich diese Methode nur Windows-Anwendungen lohnt, die wenige Ressourcen benötigen. Hier unsere 24option Erfahrungen lesen.

Da Vista verglichen mit anderen Editionen viel Platz beansprucht und rechenintensiver ist, sollten Nutzer sich für das sparsamere XP entscheiden. Bei den neueren Versionen verbraucht Windows 7 weniger als sein Vorgänger. Jetzt anyoption testen.